Neue Standards auf hoher See

Continental schafft mit einer effektiven, schwimmenden Ölbarriere neue Standards auf hoher See

Die neuste Generation der Ölbarriere wird im Continental-Werk in Northeim gefertigt, konfektioniert und vulkanisiert. Ähnlich wie Fördergurte, auf deren Herstellung Continental seit Jahrzehnten spezialisiert ist, besteht sie aus Kautschuk und verschiedenen Gewebeschichten. Am Markt gibt es schlichtweg kein alternatives Gewebe mit der erforderlichen Größe, sodass bei der Fertigung der Ölsperre die Trennebenen der einzelnen Gewebestücke miteinander verbunden werden müssen. Die besondere Herausforderung bei der Herstellung ist deshalb die manuelle Konfektionierung der Schwimmbarrieren. Das macht die Produktion äußerst aufwendig. Darüber hinaus müssen Aggregate und Pressen höchstpräzise arbeiten. „Die Ölbarrieren sind für ihre Breite extrem dünnwandig – gerade einmal 6-7 mm. Beim Schiffstransport zum Einsatzort werden sie auf starke Winden gewickelt. Dort zählt jedes Kilogramm Gewicht und somit sollte die Masse möglichst gering sein“ ergänzt Möschen.

Beständig gegen Widrigkeiten auf hoher See

Unter speziellen Prüfbedingungen und auf See getestet, haben sich die schwimmenden Barrieren als außerordentlich zuverlässig und sicher erwiesen. In punkto Breite sind sie auf dem Markt konkurrenzlos. Damit die Barrieren möglichst senkrecht im Wasser stehen, sind unterhalb der Wasseroberfläche Ketten mit Gewichten an ihnen befestigt. Dadurch kann auch bei dicken Ölteppichen das Öl nicht unterhalb der Barriere in das offene Meer treiben, sondern wird sicher umkreist.

Auf die Festigkeit legten die Entwickler ebenfalls ein besonderes Augenmerk: Treibgut im Meer kann die schwimmenden Barrieren beschädigen. Auch hier überzeugt das hochfeste Gewebe und die robuste Kautschukschicht der Continental-Entwicklung: Im Labor hat sie bis zu 0,5 bar Druck ausgehalten. Das klingt bescheiden, ist aber für ein Luftkissen dieser Größe enorm. Und noch ein weiterer Aspekt ist wichtig: Die Barrieren sind luftdicht wie ein Fahrradschlauch, denn im Einsatz darf Luft auf keinen Fall entweichen. Luft wird in die Barrieren gepumpt, sobald sie von der Winde auf dem Schiff ins Wasser abgelassen werden.

Das Material des Systems ist darüber hinaus ozon-, feuer- sowie salzwasser- und ölbeständig. Die Barrieren sind mehrfach einsetzbar und weisen mit bis zu zehn Jahren – je nach Härte der Einsätze – eine hohe Lebensdauer auf für ein Produkt, das so vielen widrigen Umständen ausgesetzt sein kann. „Mit der Entwicklung der 3200 mm breiten Ölbarriere haben wir unsere Material- und Fertigungskompetenz unter Beweis gestellt. Außerdem festigen wir damit unsere Position als Vorreiter auf dem zukunftsfähigen Markt der Umwelttechnik“, hebt Möschen hervor.

Continental entwickelt wegweisende Technologien und Dienste für die nachhaltige und vernetzte Mobilität der Menschen und ihrer Güter. Das 1871 gegründete Technologieunternehmen bietet sichere, effiziente, intelligente und erschwingliche Lösungen für Fahrzeuge, Maschinen, Verkehr und Transport. Continental erzielte 2017 einen Umsatz von 44 Milliarden Euro und beschäftigt aktuell mehr als 243.000 Mitarbeiter in 60 Ländern.

Kontakt

Jochen Vennemann
Referent Externe Kommunikation
ContiTech AG
Telefon: +49 511 938-18024
E-Mail: jochen.vennemann@contitech.de

ContiTech AG

www.contitech.de

Die Division ContiTech gehört zu den weltweit führenden Anbietern von einer Reihe von technischen Elastomerprodukten im Non-Tire-Rubber-Bereich und ist ein Spezialist für Kunststofftechnologie im Non-Tire Rubber Bereich. Die Division entwickelt und produziert Funktionsteile, Komponenten und Systeme für die Automobilindustrie und andere wichtige Industrien. Kontakt: ContiTech AG eMail:

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